28 Okt EXPO Mailand Pavillon Frankreich

Auf den französischen Pavillon waren wir alle sehr gespannt, da die uns begleitenden Professoren schon in Deutschland keinen Hehl daraus gemacht hatten, dass dieser Pavillon sie ganz besonders interessieren würde. Und von außen wurde meine persönliche Erwartungshaltung auf jeden Fall getroffen. Der Pavillon besteht aus einer gigantischen Holzstruktur und sieht wirklich beeindruckend aus.

In den französischen Pavillon kam man vergleichsweise schnell hinein, da sich durch das Konzept der Besucherstrom im Inneren gut verteilt und auch gut geleitet wird. Die Architekten des Pavillons sind X-TU Architekten aus Paris. Der französische Beitrag zur EXPO ist aus zwei Konzepten heraus entstanden. Die Idee einer idealen Markthalle fusioniert mit der Idee einer gebauten Landschaft. Eine Assoziation zu einer überdachten Markthalle ist tatsächlich bei mir zustande zu kommen, dafür hat vor allem das Interior gesorgt. Eine gebaute Landschaft hätte ich nicht erkannt, wenn ich nicht die axonometrische Explosionszeichnung zu dem Pavillon gesehen hätte.

Im Innenbereich war die Holzstruktur mit allerhand Produkten wie z.B. verschiedenen Getreidesorten oder Weinflaschen befüllt, um die Vielfalt der französischen Produkte darzustellen. Leider war das Ganze meiner Meinung nach eine immense Überladung an Sinneseindrücken, sodass ich die innere Gestaltung nur teilweise genießen konnte.

Alles in allem bin ich der Meinung, dass der französische Pavillon aus architektonischer Sicht ein Augenschmaus war. Auch das Konzept ist nachvollziehbar und gut umgesetzt. Allerdings hat die Präsentation von vorhandenen Produkten für mich nur wenig mit dem Thema der EXPO „Feeding the Planet, Energy for Life“ zu tun. Man muss allerdings auch anmerken, dass kaum ein Pavillon eine beeindruckende Botschaft zu diesem Thema preisgegeben hat, bis auf einen: den der Schweiz.

Beitragsbild: © X-TU Architeken | : http://www.domusweb.it/en/news/2014/05/08/expo_french_pavilion.html

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