25 Okt ARCHITECT@WORK – Fazit zur Messe in Berlin

Gestern war ein wahnsinnig anstrengender Tag. Um 4:30 Uhr klingelte mein Wecker und auf ging es von Hamburg nach Berlin. Nachdem ich ein wenig durch die Berliner Straßen gelaufen war (hierzu in den nächsten Tagen mehr) bin ich dann zur ARCHITECT@WORK gefahren. Ich war voller Vorfreude und Erwartungen. Und alle diese Erwartungen wurden erfüllt UND noch übertroffen. Der Tag war wahnsinnig inspirierend und interessant.

Heute möchte ich euch nun ein wenig über die ARCHITECT@WORK und das Ausstellungskonzept erzählen und in den nächsten Tagen gibt es dann die eine oder andere Produktinnovation hier zu sehen.

Der Empfang des Fachpublikums war meiner Meinung nach sehr angemessen:

Im Eingangsbereich konnte man sich dann an die entsprechende „Kasse“ anstellen. Mit oder ohne Voranmeldung.

Im glücklichen Besitz meiner Besucherkarte hab ich dann erst mal Tasche und Jacke an der Garderobe abgegeben. Es gab ein kostenloses Täschchen, um etwaige Prospekte gemütlich mit sich herumtragen zu können und einen kleinen Klipser für die Besucherkarten. Diese Besucherkarten spielen auf der ARCHITECT@WORK eine große Rolle, denn auf Ihnen befinden sich in einem einscannbaren Code die Kontaktdaten des Trägers. Im Laufe der ARCHITECT@WORK konnte man sich so bequem von allen Herstellern scannen lassen, deren Projekte einen interessierten und man bekam automatisch am darauffolgenden Tag Informationen per E-Mail zugeschickt.

Der komplette Innenbereich der Messe war in Schwarz ausgestaltet. Dies war natürlich ein enormer Booster für die tollen Ausstellungsgegenstände und für die Lichtinstallation.

Die Farben und Lichter entfalteten sich so ganz wunderbar und man hatte das Gefühl in eine völlig andere Welt eingetaucht zu sein.

Einen Nachteil hatte der schwarz ausgekleidete Innenraum aber doch. Viele meiner Fotos sind nicht ganz so toll geworden. Daher zeige ich euch hier noch mal ein Bild der ARCHITECT@WORK, auf dem man das Ausstellungskonzept sehr gut erkennen kann.

Innerhalb der schwarzen Vorhänge bildeten immer 4 Aussteller einen Ausstellungsbereich. Als kleine Orientierungshilfe gab es vor jedem Bereich eine Markierung auf dem Boden.

Was ich an diesem Konzept super finde, ist, dass sowohl große namenhafte Hersteller als auch die kleinen und noch unbekannten Hersteller die gleiche Präsentationsfläche mit den gleichen Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt bekommen. Das machte es möglich unvoreingenommen sich jeden Stand anzusehen und sich erst einmal einen Überblick über das gezeigte Produkt zu verschaffen. Natürlich war der ein oder andere Stand etwas schöner gestaltet als andere. In der Mitte der jeweiligen 4er Bereiche gab es dann eine runde Insel, an der man sich bei Interesse scannen lassen, sich unterhalten und Kugelschreiber und Bonbons abgreifen konnte.

Neben der Präsentation der Hersteller gab es aber auch noch viel mehr zu sehen und auch zu hören. Zum einen gab es eine von der AIT zusammengestellte (Fach-) Bücherei. Hier durfte man in allen Büchern blättern und diese natürlich auch gerne kaufen. Außerdem konnte man selbstverständlich auch ein AIT Abonnement abschließen.

Dann gab es noch eine Lichtinstallation von Matali Crasset zu bewundern, einer französischen Industriedesignerin.

Einer der tollsten Bereiche war die Ausstellung von Raumprobe zum Themenschwerpunkt der Messe: Beton.

Raumprobe hat Beton in seiner vielfältigsten Form zusammengetragen. Zum Angucken und Anfassen. Aus diesem Bereich werde ich euch in den nächsten Tagen auch noch mit einigen Bildern und Informationen versorgen.

Um 12:30 fand dann ein Vortrag von Birgit Hansen – Hansen Innenarchitektur Materialberatung statt zum Thema:

Von Kalt zu cool – Beton und Co im Innenraum

Dieser Vortrag war echt super, denn Frau Hansen erzählte über Produktinnovationen und all das, was momentan so möglich ist mit Beton im Innenraum. Aus diesem Vortrag habe ich einiges an Wissen gewonnen.

Auch um 14:30 fand noch ein Vortrag statt von Jürgen Gläsle, dem Chefredakteur der Opus C, einer Fachzeitschrift über das Bauen mit Beton. In seinem Vortrag ging es um Beton in der aktuellen Architektur.

Ihr wollt auch mal zur ARCHITECT@WORK? In Deutschland habt ihr dieses Jahr noch einmal die Chance – in Stuttgart.

Hier geht es zur ARCHITECT@WORK Seite.

Für die nächsten Tage habe ich geplant alle jene Erkenntnisse über Beton die ich auf der ARCHITECT@WORK gesammelt habe hier zu präsentieren und Innovationen vorzustellen.

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